Das Land von Jacques Cartier

Ab Montreal folgen wir dem St.-Lorenz-Strom. Je weiter wir nach Osten fahren, desto europäischer wirkt das Land auf uns. In Quebec-City stoßen wir auf Bekanntes, zum einen das Kreuzfahrtschiff Queen Mary II , das wir auf unserer Reise bereits in der Nordsee gesehen haben, zum anderen  einen Korb voll Laugenbrezeln und auf eine reizende Altstadt. Stromabwärts passieren wir viele kleine, gepflegte Dörfer, die sich malerisch in die Landschaft einfügen. Manchmal meinen wir durch einen Park zu fahren.

Und wieder entdecken wir ein Segelflugzeug im Hangaufwind. Wir erfahren, dass der Fliegerclub von Quebec-City hier im Herbst seine Wellenflugsaison bestreitet.  An guten Tagen erreichen die Flieger Höhen bis 8 000 m.

Bei Tadoussac beobachten wir Beluga- und Minke-Wale.

Mit der Fähre setzen wir auf die Halbinsel Gaspe über und sehen rastende Schneegänse auf ihrem Weg nach Süden.

Im Forillon Nationalpark begegnen wir vermutlich dem letzten Bären auf unserer Reise. Er versperrt uns den Weg zum Auto, und wir müssen warten.

Am Kap bei Perce mit seinen Felsen und der Steilküste mündet der Strom  den St.-Lorenz-Golf.


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Kommentare: 1
  • #1

    Sellerbeck (Mittwoch, 11 Oktober 2017 00:24)

    Vor etwa 10 Jahren waren wir auch in dieser Gegend und fühlten uns sehr heimisch. Leider hatten wir nie das Glück , Bären zu begegnen und beim Whalewatching waren zu viele Motorboote unterwegs, das hat die Wale wohl vertrieben.Stattdessen habe ich mir wegen des starken Seegangs einen Wirbel gebrochen und von da an eine schmerzensreiche Weiterfahrt zu Freunden nach Ottawa ertragen müssen. Toll, dass ihr eure Mammuttour so ganz ohne Blessuren überstanden habt. Wir erleben hier derzeit einen herrlichen Goldenen Oktober, waren ein paar Tage im Schwarzwald zum Wandern und anschließend haben wir auf einem alten Bauernhof Schafe gehütet, damit die Besitzer mal wegfahren könnten. Weiterhin alles Gute Christa und Jan