Auf den Spuren der Inkas

Titicacasee, Cusco und Machu Pichu

Von La Paz ging es weiter über den bolivianischen Altiplano bis nach Copacabana an der Grenze zu Peru. Der erste Abend am Titicacasee in über 3800 m Höhe endet mit einem fantastischen Sonnenuntergang. Wir fahren weiter am See entlang bis Puno, die Landschaft wird immer grüner und der Bewuchs üppiger. Am Rand des Sees sehen wir den dichten Schilfgürtel, der für den Titicacasee typisch ist. Die Islas Flotantes werden aus diesem Schilf aufgebaut und die Uros leben heute noch dort. Wir besuchen eine dieser Inseln und finden dort auch diese Schilfboote die mich an die Geschichten von Thor Heyerdahl mit Kontiki,  Ra I und Ra II erinnern. Die Uros gehören nicht zu den Inkas, genauso wenig wie die Bewohner der Nachbarinsel Taquile. Sie bilden eigene Volksstämme.

Sonnenuntergang in Copacabana

Schilfboot der Uros

Uro-mädchen beim Sticken


Cusco, die Inkastadt mit großer Vergangenheit, ist durch den Tourismuss geprägt und ist eine sehr belebte Stadt. Die vielen Museen und Ruinen geben Einblick in die Inka- und Kolonialzeit. Der koloniale Baustil zeigt die Veränderung durch die spanischen Eroberer.

Ruinen bei Cusco

hl. Quelle Tambomachay

Cusco am Abend


Wir fahren von Cusco weiter in Richtung nach Machu Pichu. Auf der Fahrt gelangen wir über einen Pass in 4300m und dann hinunter in den 3000m tiefer gelegenen  Regenwald. Zuerst Nebel, der klart Stück für Stück auf, die ersten Bananenstauden deuten auf das feuchtwarme Amazonasklima hin. Eine teils stark ausgesetzte Piste führt wieder hinauf nach Hydroelectrica und weiter mit dem Zug nach Aguas Calientes. Noch immer nichts von Machu Pichu zu sehen, das Tal ist sehr eng und die Berge steil aufragend. Alles ist dicht bewaldet und man meint, keinen Talausgang zu finden, selbst die kleine Straße hinauf zum Machu Pichu auf 2400m ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Es ist nicht verwunderlich, dass die spanischen Eroberer diesen Ort nicht finden konnten und Machu Pichu deshalb heute zu 90% im Original erhalten ist. Wir sind endlich oben und stehen vor dem beeindruckenden Zeugnis der Inkas.

Machu Pichu

steile Terrassen

Zug nach Aguas Calintes


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Kommentare: 2
  • #1

    carlos chile (Freitag, 17 Februar 2017 15:26)

    ich wünsche mir, dass ihr, hans und almuth, nicht aufhört zu berichten. ich finde es sooo interessant und spannend !! dazu auch noch die vorstellung, dass ihr diese ecken im wohnmobil und ohne zeitdruck bereist, da brennt auch in mir die abenteuerlust !! durch eure bilder, erzählungen und daten, reist man ein bisschen mit.

  • #2

    peter (Dienstag, 14 März 2017 15:41)

    Ein schönes Bild von euch beiden ( Hans wie in den 60er mit etwas längerem Haar) glücklich und erholt.