Atacama,  der Norden

Von San Pedro nach Iquique

Auf unserer Fahrt durch den trockensten Teil der Atacama konnten wir ein wenig von der Industriegeschichte dieser Wüste sehen. Hier wurde bis in die 50er Jahre viel Salpeter abgebaut und an die Häfen am Pazifik verfrachtet. Von dort hauptsächlich per Schiff nach Amerika und Europa. Heute sind in Chile die grössten Kupferminen der Welt und fördern rund 1/3 des weltweiten Verbrauchs. Die Abraumhalden erinnern mit ihrer Mächtigkeit an den Albtrauf.

Förderanlage

Eine einsam in der Landschaft stehende Förderanlage, die dem Aussehen nach noch nicht allzu lange stillgelegt wurde.

Alte Bahnstation

Eine Bahnstation, die noch das Flair von Dampflok spüren lässt. Heute fahren einige Züge mit Dieselloks die sich mit lautem Gehupe unüberhörbar nähern. Ein grosser Teil des Warentransports geht über die gut ausgebauten Strassen. so sind viele LKWs mit Schwefelsäure für die Kupfergewinnung auf der Strasse unterwegs.

Kindergrab

Auf Friedhöfen findet man immer etwas über die Menschen, die hier gelebt haben, wie hier ein Kindergrab.


karges Land

In dieser kargen lebensfeindlichen  Landschaft kann man sich eine Besiedlung kaum vorstellen und trotzdem zeugen Geoglyphen von einer früheren Besiedlung.

Geoglyphen

Diese Geoglyphen werden auf ein Alter von rd. 3000 Jahren geschätzt. Man findet sie an Hügeln entlang eines Flusslaufes, der selten oder wenig Wasser führt.

Lehmboden

Die Struktur des Lehmbodens ist wie bei einem umgepflügten Acker mit einzelnen Schollen. An den Spitzen zeigen sich weisse Ablagerungen. Wir übernachteten in einem Nationalpark, in dem versucht wird, mit dem Tamarugo-Baum wieder aufzuforsten. Diese Bäume wurden im letzten Jahrhundert für Bauholz gefällt.


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